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Herzlich Willkommen

am TFP-Institut Nord!

Wir lehren, praktizieren und beforschen die Übertragungsfokussierte Psychotherapie (Transference Focused Psychotherapie - TFP). Die TFP ist eine störungsspezifische, evidenzbasierten Behandlungsmethode für Menschen mit schweren Persönlichkeitsstörungen. 

Als Teil der Internationalen Gesellschaft für Übertragungsfokussierte Psychotherapie (ISTFP) bilden wir Sie in der Methode der TFP nach internationalen Standards aus. Unsere Weiterbildung umfasst die Vermittlung des theoretischen Fundaments der Methode, themenzentrierte Fallseminare sowie die supervisorische Begleitung Ihres eigenen Behandlungsfalls. Sie richtet sich an psychologische und ärztliche Psychotherapeut:innen und Kinder- und Jugend-therapeut:innen und ist von der Ärzte- und Psychotherapeutenkammer akkreditiert und mit Fortbildungspunkten zertifiziert. Absolvierende des Curriculums erhalten eine Zertifizierung als TFP-Therapeut:in.

Der Flyer zum aktuellen Curriculum, das im Herbst 2024 gestartet ist, kann nachfolgend heruntergeladen werden. Der Flyer für das Curriculum 2027-2030 folgt. Eine Anmeldung ist bereits möglich!

Curriculum 2024-2027 Hamburg​

Der Zeit- und Referentenplan für das Curriculum Hamburg 2024-2027 kann hier heruntergeladen werden: 

Flyer 2024-2027 →

Curriculum 2027-2030 Hamburg​

Der Zeit- und Referentenplan für das Curriculum Hamburg 2027-2023 wird hier in Kürze zu finden sein. Sie können sich bereits jetzt per Email anmelden. Schreiben Sie dazu dem Vorstand (Dr. Helmut Teller: kontakt@praxis-teller.de)

Die Übertragungsfokussierte Psychotherapie (Transference-Focused Psychotherapy; TFP) ist ein störungsspezifisches psychodynamisches Psychotherapieverfahren zur Behandlung von Persönlichkeitsstörungen auf dem Strukturniveau der Borderline-Persönlichkeitsorganisation.

Vor dem Hintergrund der Objektbeziehungstheorie, der Kleinianischen Psychoanalyse und der Ich-Psychologie entwickelte Otto F. Kernberg ein eigenständiges Modell der Persönlichkeitsentwicklung aus dem sich unterschiedliche Reifegrade der Persönlichkeitsorganisation ableiten lassen. Dabei wird angenommen, dass Patient:innen mit schweren Persönlichkeitsstörungen über eine nicht integrierte und konsolidierte, diffuse, mit Spaltungsphänomenen ausgeprägte Identität verfügen.

Die TFP basiert auf einer psychoanalytischen Grundhaltung sowie auf einem objektbeziehungstheoretischen Verständnis der Persönlichkeitsorganisation mit spezifischen behandlungs-technischen und strukturierenden Elementen. Seit den 1960-er Jahren wurde die TFP von Otto F. Kernberg und seinen Mitarbeiter:innen unter Berücksichtigung von empirischen Erkenntnissen aus der Affekt- und Bindungsforschung, der neurobiologischen Forschung sowie der Psychotherapie-forschung weiterentwickelt und auf ihre Wirksamkeit untersucht.

Ziel der Therapie ist neben der Reduktion psychopathologischer Symptome, vor allem die Reifung und Integration der Persönlichkeitsstruktur mit der wachsenden Fähigkeit gelingende zwischenmenschliche Beziehungen zu führen sowie eine zufriedenstellende soziale und berufliche Leistungsfähigkeit zu entwickeln.

Otto Kernberg (Begründer der TFP – Transference-Focused Psychotherapy) Foto von David L. Lopez, CC BY 4.0

Die Therapie-Methode

Die TFP eignet sich vor allem für Patient:innen mit Persönlichkeitsstörungen auf einem gering integrierten Strukturniveau, zu dem neben der Borderline-Persönlichkeitsstörung zum Beispiel auch narzisstische, paranoide, schizoide oder histrionische Persönlichkeitsstörungen gehören.

Im Fokus der Behandlung steht das Durcharbeiten der Übertragungsbeziehung zwischen Therapeut:in und Patient:in im „Hier und Jetzt“ sowie das Begrenzen des destruktiven Agierens. Dabei wird die Beziehungs- und Identitätsstörung der Patient:innen in den Mittelpunkt der therapeutischen Arbeit gestellt. In der Regel wird die Behandlung im ambulanten Setting mit zwei Wochenstunden über einen Zeitraum von mindestens zwei bis drei Jahren durchgeführt. Die therapeutische Grundhaltung entspricht der technischen Neutralität. Zudem konzentriert sich das therapeutische Vorgehen auf den psychodynamischen Techniken der Klärung, Konfrontation und Deutung der unbewussten Objektbeziehungsdyaden, die sich in der Übertragung und Gegenübertragung als dominante Dyaden reinszenieren.

Auf deskriptiv-symptomatischer Ebene fokussiert die TFP-Behandlung auf die Reduktion von aggressiven und impulsiven Verhaltensweisen sowie auf die Reduktion von emotionaler und zwischenmenschlicher Instabilität. Zu weiteren Zielen auf struktureller Ebene gehören eine verbesserte Selbst- und Objektwahrnehmung sowie die zunehmende Integration des Selbstkonzepts und der Konzepte von wichtigen Bezugspersonen

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Die TFP-Ausbildung am TIN

Die Weiterbildung

Das TFP-Institut Nord (TIN) führt seit 2013 regelmäßig Fortbildungen in einem evidenzbasierten, störungsspezifischen psychodynamischen Verfahren, der Übertragungsfokussierten Psychotherapie (Transference-Focussed Psychotherapy, TFP), für die Behandlung von Persönlichkeitsstörungen durch.

Unser Ausbildungscurriculum richtet sich an ärztliche und psychologische Psycho-therapeut:innen sowie Kinder- und Jugendlichentherapeut:innen, die in unterschiedlichen klinischen Settings arbeiten und sich in fortgeschrittener oder abgeschlossener Psychotherapieausbildung befinden.


Unser Curriculum haben wir in Abstimmung mit dem internationalen Dachverband der International Society of TFP (ISTFP) entwickelt, in dem TFP-Institute aus insgesamt 16 Ländern organisiert sind.
Unsere Ausbildung ist bundesweit von Ärzte- und Psychotherapeutenkammern akkreditiert und mit Fortbildungspunkten zertifiziert. Das TFP-Curriculum kann nur als Ganzes gebucht werden. Nach erfolgreichem Abschluss des Curriculums ist eine Zertifizierung in der Übertragungsfokussierten Psychotherapie möglich.

Das Curriculum

Das Curriculum umfasst einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren. In den ersten drei Kursen werden die Grundlagen der TFP vermittelt, danach folgen acht weiterführende Seminare in Kombination mit Supervision, zwei praktische Wochenenden und die abschließende Zertifizierung (insgesamt 14 Termine). In den Monaten, in denen kein TFP-Workshop stattfindet, werden ab den Vertiefungskursen einmal pro Monat Supervisionen in Kleingruppen durchgeführt.

Die Therapiesitzungen werden mit Video aufgezeichnet und im Rahmen der Supervisionsgruppen gemeinsam mit den Supervisior:innen durchgearbeitet und die für die TFP typischen Behandlungstechniken eingeübt. Die Aufteilung der Supervision ist so organisiert, dass jede:r Teilnehmer:in im monatlichen Abstand eine Videoaufzeichnung zeigen und besprechen kann.

Anmeldung:

Die Anmeldung ist ab sofort möglich: 

kontakt@praxis-teller.de

Veranstaltungsort:

Elbakademie (3. OG)
Große Bergstraße 219
22767 Hamburg

Referent:innen und Inhalte des aktuellen Curriculums:

Stufen der Zertifizierung

Das Training and Education Committee der International Society for Transference-Focused Psychotherapy (ISTFP) unterscheidet zwischen unterschiedlichen Stufen der Zertifizierung. 

A — Teilnehmer:in

  • Teilnahme an Kursen/Seminaren/Workshops.

  • Keine verpflichtende Supervision.

  • Erhalt einer Teilnahmebestätigung über Thema, Lehrende und Stunden. 

 

B — TFP-didaktisch Ausgebildete (Training Graduate)

  • Abschluss eines Curriculums mit mindestens 42 Stunden TFP-Seminaren.

  • Nachweis der Anwendung von TFP-Techniken (z. B. in Supervision oder Videofällen).

  • Dokumentation bestätigt Abschluss des Trainings. 

 

C — TFP-Therapeut:in - dieser Abschluss wird zum Ende des Curriculums am TIN angeboten

  • Gesamtausbildung von mindestens 63 Stunden Seminaren (B + C).

  • Mindestens 2 Jahre fortlaufende Supervision (monatliche Fallpräsentationen, insgesamt mindestens 20 Stunden).

  • Abschlussprüfung: Vorstellung eines Falles (Videomaterial) vor zertifizierten Supervisor:innen.

  • Nach erfolgreicher Prüfung erfolgt die Zertifizierung

 

D — TFP-Studientherapeut:in (Study Therapist)

  • Speziell für Studien- und Forschungsbeteiligung: Der/die Therapeut:in erreicht ausreichende Kompetenz- und Adhärenz-Ratings entsprechend dem jeweiligen Studien-Design.

  • Entscheidung durch den Studienleiter (Principal Investigator). 

 

E — TFP-Lehrer/in und Supervisor/in (Teacher & Supervisor)

  • Voraussetzung: bereits Level C erreicht.

  • Teilnahme an einem einjährigen Teacher & Superviser Curriculum

  • Zusätzliche längere Supervision eines weiteren TFP-Falls, Co-Lehre und Erfahrung in Ausbildung und Supervision während eines vollständigen Curriculums.

  • Abschlussprüfung mit Fall- und Supervisionspräsentation vor dem Certification Board.

  • Bei Erfolg: Zertifikat als TFP-Teacher and Supervisor

Alternativer Weg zur TFP-Lehrer:in und Supervisor:in für erfahrene Therapeut:innen ​ Erfahrene Psychotherapeut:innen können im Rahmen eines verkürzten Verfahrens zu TFP-Lehrer:innen und -Supervisor:innen befördert werden, wenn sie: ​  über mehr als 20 Jahre Erfahrung als Psychotherapeut:in verfügen  über mehr als fünf Jahre Erfahrung als Ausbildungsanalytiker:in und Supervisor:in verfügen  an einem TFP-Ausbildungskurs (Stufe C) teilgenommen haben  einen auf Video aufgezeichneten TFP-Fall mit hoher Qualität der TFP- Anwendung präsentiert haben  als Co-Lehrer:in in TFP-Workshops/Kursen mit eine:r zertifizierten TFP-Lehrer:in und  Supervisor:in tätig waren. ​ Über die Beförderung entscheidet der Ausbildungs- und Bildungsausschuss, nachdem sie von der ISTFP-Supervisor:in vorgeschlagen wurden, die erfahrene Therapeut:innen aktiv betreut. Der ISTFP-Vorstand muss die Entscheidung des Ausbildungs- und Bildungsausschusses genehmigen.

Supervisor:innen

Supervisoren
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Das Institut

Das TFP-Institut Nord

Das TFP-Institut Nord ist seit seiner Gründung 2013 in Hamburg verortet. Die Seminarräume befinden sich in Altona, fussläufig zum ICE Bahnhof. 

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Geschichte des TIN

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Der Vorstand

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Dulz
Dr. med. Birger Dulz
Ehrenmitglied

Widmung für Dr. med. Birger Dulz Als Mitgründer und langjähriger Vorsitzender des Vorstandes des TFP-Instituts hat Dr. Birger Dulz die Weiterbildung im Bereich der Übertragungsfokussierter Psychotherapie in Norddeutschland aufgebaut und geprägt. Insgesamt zeigt die berufliche Laufbahn von Dr. Dulz, wie umfassend er klinisch, fachlich und berufspolitisch die Behandlung von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen im deutschsprachigen Raum nachhaltig geprägt hat. Berufliche Laufbahn Dr. Birger Dulz ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Er ist zertifizierter TFP Therapeut, Supervisor und Selbsterfahrungsleiter sowohl im Bereich der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie (PTK und Ärztekammer, Hamburg) als auch der TFP (ISTFP). Sein beruflicher Weg begann in seiner Geburtsstadt Hamburg, wo er zunächst Chemie studierte, bevor er zum Medizinstudium wechselte. Seine Facharztweiterbildung absolvierte er in der Neurologie des Allgemeinen Krankenhauses Barmbek (heute: Asklepios Klinik Barmbek) sowie in der Psychiatrie der Asklepios Klinik Nord – Ochsenzoll, wo er früh seinen Schwerpunkt auf die Behandlung schwerer Persönlichkeitsstörungen legte. Nach seiner Facharztprüfung 1990 wurde er kurz darauf Oberarzt und gründete die erste psychodynamische, störungsspezifische Therapiestation für Borderline Patientinnen und Patienten, die er bis 2006 oberärztlich leitete. Im Anschluss übernahm er als Chefarzt die Klinik für Persönlichkeits und Traumafolgestörungen der Asklepios Klinik Nord – Ochsenzoll. Unter seiner Leitung entstand ein umfassendes, störungsspezifisches Versorgungsangebot: eine Station für beziehungszentrierte Psychotherapie (TFP), eine Station für Krisenintervention, eine Station für junge Erwachsene, eine Station für Persönlichkeitsstörungen mit komorbiden Suchterkrankungen, eine spezialisierte Tagesklinik sowie Ambulanz; zudem öffnete er die bereits bestehende Traumastation für Frauen auch für traumatisierte männliche Patienten. Dadurch entstand eine der größten und differenziertesten klinischen Versorgungsstrukturen für Persönlichkeits und Traumafolgestörungen im deutschsprachigen Raum. Seine therapeutische Arbeit basiert bis heute auf der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie und der Übertragungsfokussierten Psychotherapie. Sein Stil ist direkt und ehrlich, manchmal provokativ, unkonventionell, humorvoll und getragen von einem zutreffenden „Bauchgefühl“ und genauem klinischen Blick. Wissenschaftliches und berufspolitisches Engagement Neben seiner klinischen Tätigkeit veröffentlichte Dr. Dulz zahlreiche Fachartikel und Buchkapitel, war Herausgeber und Editor wissenschaftlicher Zeitschriften sowie Bücher und wirkte an Forschungsprojekten sowie an der Erstellung der AWMF S3 Leitlinie zur Borderline Persönlichkeitsstörung mit. Er war langjähriger Präsident der GePs (Gesellschaft zur Erforschung und Therapie von Persönlichkeitsstörungen) und Mitbegründer sowie Sprecher des Hamburger Symposiums Persönlichkeitsstörungen, einer zentralen deutschsprachigen Fachtagung zu diesem Themenfeld. Darüber hinaus bildete er über Jahrzehnte hinweg unzählige ärztliche und psychotherapeutische Kolleginnen und Kollegen aus. Mit der Gründung des Hamburger Netzwerk Borderline setzte er sich zudem nachhaltig für interdisziplinäre Vernetzung, Weiterbildung und Qualitätsentwicklung in der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen ein. 2021 verließ Dr. Dulz die Asklepios Klinik Nord – Ochsenzoll und ist seitdem in einer Privatpraxis in Hamburg niedergelassen. Der aktuelle Vorstand des TIN ernannte Dr. Birger Dulz 2025 zum Ehrenmitglied, um ihm für sein berufliches Engagement zu danken.

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Therapeuten

Zertifizierte TFP-Therapeut:innen

Dipl.-Psych. Torvi Abel

Psychologische Psychotherapeutin (TP, AP, TFP)

Sierichstraße 102,22299 Hamburg

Tel. 04046095485

​​

Hans- Heinrich Benecke

Facharzt f. Psychiatrie u. Psychotherapie 

Psych. Tagesklinik u. Institutsambulanz Praxisklinik Mümmelmannsberg

Oskar- Schlemmer- Str. 9-17,

232115 Hamburg

Tel. 040 71591 600

Fax 040 71591 100

tk-pia.info@stadtteilklinik.de

Dilara Birinci 

M.Sc. Psych.

Asklepios Klinik Nord-Ochsenzoll, Klinik Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen

Langenhorner Chaussee 560,

22419 Hamburg

Dr. Annegret Boll-Klatt

Psychologische Psychotherapeutin (TP, TFP)

Seekoppel 18,

23816 Neversdorf

Tel. 0160 1551126

Annegret.boll-klatt@t-online.de

Franca Daerr

Klosterallee 80

20144 Hamburg

Tel. 0157-88 34 18 25

Dr. Birger Dulz

Lehmweg 45,

20251 Hamburg

Tel: 0170 6687712

kontakt@birger-dulz.de

Dipl.-Psych. Peter Even

(TP, TFP in Deutsch, Englisch, Französisch und Niederländisch)
Am Hafen 4, 
26826 Weener
Tel. 04951-955696
psychotherapeutische.praxis-even@ewe.net

 

Dipl.-Psych. Annika Flöter

tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapeutin
Schellingstraße 37,

22089 Hamburg.
Tel. 040-26 10 24 51

Svenja Jakober

PIA HusumTheodor-Schäfer-Str. 1b,

25813 Husum

Tel. 04841/663280

Prof. Dr. Leonie Kampe

Psychologische Psychotherapeutin (TP, TFP)

International Psychoanalytic University Berlin

Stromstraße 3b,

10555 Berlin

Leonie.kampe@ipu-berlin.de

Dr. med. Gabriele Köhler 
Praxis für Psychotherapie
Eppendorfer Weg 155,
20253 Hamburg
Tel. 0179-7371124

psychotherapie-koehler@hamburg.de

​​

​​

Dipl.-Psych. Heike Lahmann-Lammert

Husumer Str. 1,25782 Tellingstedt

Tel. 0151-61494103

praxis@lahmann-l.de​​​​​​​​​​​​​​

Dr. med. Heimhild Lappe
Gluckstrasse 49b,
22081 Hamburg
Tel. 040.41357755

​​

Dr. Catrin Mautner

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Eppendorfer Landstraße 18

20249 Hamburg 

Tel. 040-41 35 18 28

Dr. Viktoria Märker

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Sexualmedizin 

Ärztliche Leitung der Präventionsambulanz

OberärztinUniversitätsklinikum Hamburg-EppendorfInstitut für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie

Martinistraße 52,

20246 Hamburg

John Meister

Praxis für Psychotherapie

Gärtnerstraße 32,

20253 Hamburg

Alwina Meng

M.Sc. Psychologie

Asklepios Klinik Nord Ochsenzoll Klinik für Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen Langenhorner Chaussee 560,

22419 Hamburg 

a.meng@asklepios.com

​​

Imke Neemann

Kath. Kinderkrankenhaus Wilhelmstift

Chefärztin
Abteilung für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

Liliencronstraße 130,

22149 Hamburg

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​​Dipl. Psych. Saskia zur Nieden

Psycholog. Psychotherapeutin

Psychoanalyse - Gruppenanalyse -

Psychotherapie

Lehmweg 45

20251 Hamburg

Tel. 040-36035919

Karin Paatsch

Psychologische Psychotherapeutin

Asklepios Klinik Nord - Ochsenzoll

Klinik für Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen

Langenhorner Chaussee 560,

22419 Hamburg

Dr. Johanna Rönfeldt

Oberärztin der Station O53A 

Klinik für Affektive Erkrankungen 

Asklepios Klinik Nord - Ochsenzoll

Langenhorner Chaussee 560,

22419 Hamburg

Dipl.-Psych. Frank Schühlein

Psychologischer Psychotherapeut (TP)

Gänsemarkt 31

20354 Hamburg

Tel. 040 – 25 48 45 51

Dipl.-Psych. Magdalena Sellschopp 

Ambulante Psychosoziale Dienste Lydia Buchfink GmbH & Co.  KG

Neubertstraße 14,

22087 Hamburg 

Angelika Schiersch

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Eppendorfer Baum 7

20249 Hamburg 

Telefon: 040-18 01 69 08

Dr. med. Helmut Teller
FA für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Schomburgstr. 120 - 122,
22767 Hamburg 
Tel. 0179 7606276

kontakt@praxis-teller.de

Dr. MSc. Psych. Olga Wlodarczyk 
Asklepios Klinik Nord Ochsenzoll 
Klinik für Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen 
Langenhorner Chaussee 560,
22419 Hamburg 

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Fachliteratur

TFP-Manuale und Lehrbücher

Wissenschaftliche Evidenz und empirische Forschung

Die TFP ist ein evidenzbasiertes psychodynamisches Therapieverfahren, das zur Behandlung von Patient:innen mit Borderline-Störung empfohlen wird. Es gehört zu den vier S-2-Leitlinienverfahren zur Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung, die sich als den störungsunspezifischen Behandlungsmethoden signifikant wirksamer als erwiesen haben. Die Leitlinienempfehlung finden Sie hier.

Leitlinienempfehlungen basieren auf randomisiert-kontrollierten Wirksamkeitsstudien, die die Überlegenheit der TFP gegenüber unspezifischer Psychotherapie (treatment as usual) belegen.

Auch im Vergleich mit anderen, störungsspezifischen Therapieverfahren zeigte sich die TFP als in manchen Bereichen überlegen. So wiesen Patient:innen in einer Vergleichsstudie zwischen der Dialektisch-Behavioralen Therapie, der Übertragungsfokussierten Therapie und einer supportiven Therapie nach Abschluss einer TFP signifikante Verbesserungen in der Bindungssicherheit auf.

 

Auch andere Studien zeigen die Wirksamkeit der TFP bei narzisstischen Störungen und darüber hinaus die Verbesserung von Mentalisierungsfähigkeiten, Bindungsstilen und dem allgemeinen Funktionsniveau.

Eine Zusammenfassung des Stands der empirischen Forschung zur TFP ist in diesem Artikel zu finden.

Insbesondere für Kliniker:innen bietet die Zeitschrift PTT - Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie einen kontinuierlichen Überblick über Themen rund um die Diagnostik, Behandlung und klinisch verwandte Themen der Persönlichkeitsstörungen.

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   International Society of Transferece-focused Psychotherapy (ISTFP)

 

   Die International Society of Transference-focused Psychotherapy ist unser Dachverband und vernetzt weltweit alle Institute.

       Das von Otto Kernberg gegründete und durch ihn und John Clarkin geführte Personality Disorders Institute in New York ist das erste Zentrum der ISTFP und bis heute ein wichtiger Ausgangspunkt für internationale Curricula (auch per Zoom) und Konferenzen.

   Die ISTFP ist mittlerweile deutlich gewachsen und koordiniert Weiterbildungen und Zertifizierungen zur TFP nach internationalem Standard. Die deutschsprachigen TFP-Institute haben sich außerdem über den D-A-CH-Verband (Deutschland, Österreich, Schweiz) zusammengeschlossen und organisieren zweijährig im Wechsel mit der internationalen ISTFP-Konferenz eine deutschsprachige Tagung. 2026 findet die ISTFP-Tagung in Wien statt, der Geburtsstadt Otto Kernbergs. Weitere Informationen und ein Link zur Anmeldung sind unter Veranstaltungen zu finden.

​     Weitere Informationen zur ISTFP sowie internationale Kurse, Veröffentlichungen und Events sind hier zu finden: 

http://istfp.org

Veranstaltungen

Hier finden Sie Hinweise auf Tagungen und Veranstaltungen am TIN und der ISTFP

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Kontaktformular

Das TFP‑Institut Nord (TIN) e.V. ist ein Weiterbildungsinstitut und keine Ambulanz. Wir organisieren und führen Weiterbildungen durch, vermitteln jedoch keine Behandlungsplätze für die Übertragungsfokussierte Psychotherapie (TFP). Wenn Sie einen Behandlungsplatz suchen, wenden Sie sich bitte direkt an die auf unserer Homepage aufgeführten Therapeut:innen.

 

© TFP-Institut Nord (TIN) e.V. 2025

 

Übertragungsfokussierte Psychotherapie (Transference-focused Psychotherapy, TFP) für Persönlichkeitsstörungen.

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